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8 Dinge die du über die Rote Rübe wissen solltest

30.01.2017

Die Rote Rübe, Rauner, Rhone oder Rote Beete ist ein herrliches Gemüse für die Herbstküche.  Für mich ist die Knolle ein typisch, heimisches Superfood und perfekt im Herbst und Winter, wenn Gurken und Tomaten nicht mehr Saison haben. Was du aus der roten Rübe alles zaubern kannst?

 

- Rote Rüben Suppen (Borschtsch, geniale osteuropäischer Eintopf)

- Rote Rüben Salat (toll zur Fleckerlspeise)

- Rote Rüben Carpaccio

- Rote Rüben Smoothies (mit einem Apfel und Zitrone)

- Rote Rüben Saft

- Rote Rübe zum Einfärben von Speisen

(zB Prinzessinen-Reis für Kinder. Dazu einfach Reis mit ein wenig Saft der Roten Rübe und ein paar kleinen Rote Rüben Stücke verfeinern)

 

Rezeptideen hast du nun. Warum aber solltest du nun die Rauner mehr in deinen Speiseplan bringen? Allein schon die in der roten Rübe enthaltenen gesunden sekundären Pflanzenstoffen, Kieselsäure oder Betacarotin sind es wert, die Rote Rübe öfter auf den Tisch zu bringen.

 

 

 

 

1.) Rote Rübe als "Hirnnahrung"

Die Rote Rübe hat pro 200 g ungefähr 20 Prozent der täglich benötigten Eisenmenge. Der Mineralstoff fördert die Denkleistung und kann auch die Konzentration steigern. Gemeinsam mit etwas Ascorbinsäure (=Vitamin C, beispielsweise in Form von Zitronensaft) kann das Eisen besser vom Körper aufgenommen werden. 

 

2.) Rote Rübe: Zuerst kochen, dann schälen

Schält man die Rote Rübe vor dem Kochen, verliert sie durch das Garen viel Saft und färbt sich grau. Daher die Rübe zuerst kochen und dann mit Handschuhen schälen, ansonsten darfst du eine Weile mit roten Fingern herumlaufen ;-)

 

3.) Rote Rübe: Blätter sind essbar

Mehr und mehr kommt auch der Trend, die Blätter von Radieschen, Kohlrabi oder eben auch der Rote Rübe zu essen. Die Blätter sind grundsätzlich essbar, aber ich würde da eher vorsichtig sein - einmal eine Smoothie mit Rote Rübe Blättern ist ganz nett, aber bitte (wie alles im Leben) nicht übertreiben. Warum? Probleme verursacht vor allem die teilweise in den Blättern enthaltene Oxalsäure, sie sorgt bei übermäßigen Verzehr für Nierensteine. Typisch für Oxalsäure ist Rhabarber, in kleinen Mengen genossen: toll - aber bitte nicht 3x täglich und 7x die Woche. Und ebenso die goitrogenen Substanzen können der Schilddrüse einen Streich spielen (Hallo Kropf ;-)).

Wie so vieles: Die Menge macht das Gift oder erhält dich gesund.

 

 

4.) Rote Rübe: Betanin

Betanin färbt die Knolle tiefrot. Der Stoff zählt zu den Anthocyanen (das ist ein sekundärer Pflanzenstoff, zB auch in Heidelbeeren und in vielen dunkelvioletten Gemüse oder Obst enthalten) und kann die Laune heben, da Betanin die Ausschüttung des Glückshormones Serotonin stimulieren kann.

 

5.)Rote Rübe: Kleine Knollen bevorzugen

Kleine Knollen schmecken zarter, große Rüben oftmals etwas holzig. Daher beim Einkauf darauf achten.

 

6.) Rote Rüben in BIO Qualität kaufen

Es gibt bestimmte Lebensmittel, die ich fast nur in Bio kaufe.  Aber Warum nun die Rote Rübe in Bio kaufen? Ganz einfach, weil diese niedrigere Nitratwerte als konventionell angebaute Rote Rüben aufweisen. Nitrate können im Körper zu Nitrosamine umgewandelt werden und diese können in Maßen gegessen krebserregend sein. Vitamin C verhindert beispielsweise die Umwandlung on Nitrat in Nitrosamine. Oder statt Bio kaufen, natürlich die Rüben selbst anbauen, wer einen grünen Daumen und den Garten dazu hat :-)

 

7.) Gelbe und weiße "rote" Rüben

...gibt es auch :-) Schmecken wie die Rote Rübe, die Sorten und Bezeichnung sorgen aber manchmal für Verwirrung. Vor einige Tagen saß ich beim Mittagessen in einem kleinen Lokal und die Dame neben mir war ganz verwundert, dass die "Gelbe Rote Rüben Suppe" gelb war und nicht rot ;-) Also die Rüben heißen trotzdem "Rote Rübe" aber eben dann mit Zusatz "Gelbe Rote Rübe". Es könnte ja so einfach sein...

 

Quelle: www.pixabay.com

8.) Rote Rübe: Kieselsäure & Betacarotin

Die roten Rüben enthalten auch Kieselsäure, die wiederum gut ist für Haut, Haare und Nägel. Kieselsäure kann Haut und Nägel festigen und stärken. Betacarotin ist die Vitamin-A-Vorstufe und kann freie Radikale einfangen, die wiederum der Bildung von ersten Fältchen entgegen wirken kann.

 

 

Wenn du nun Lust auf Rauner bekommen habt, eine Rezeptidee für ein Rote Rüben Carpaccio findet ihr hier.

 

Oder ein schnelles Rezept für einen Rote-Rüben-Apfel-Smoothie:

 

1 Rote Rübe gekocht

1 mittelgroßer Apfel

Saft 1/2 Zitrone

1 Karotte

etwa 150 ml Wasser oder Apfelsaft (je nachdem wie süß du es willst)

 

Alles in Stücke schneiden und SEHR gut cremig mixen mit dem Pürierstab oder Standmixer (mindestens 3 Minuten mixen, damit auch alles schön "smoothig", also sämig wird ;-))

 

 

...somit bleibt nur mehr zu sagen: Morgen beim Wochen-Einkauf an mich und die rote Rübe zu denken und gleich mal versuchsweise eine, zwei oder drei Stück kaufen. (Vakuumiert sind sie auch toll und ihr erspart euch kochen und schälen). Bin gespannt wie sie euch schmeckt. Viel Spaß beim Ausprobieren! :-)

 

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Quellen: Gesundheit.gv.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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