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Heißhunger auf Käse?

18.03.2017

Immer wieder Fragen mich Kunden, warum sie den genau auf dieses oder jenes Lebensmittel so einen "Gusta" haben. Ich denke es geht vielen Leuten ähnlich.

 

Unser Körper ist ja ein ausgeklügeltes System und dieses weiß sehr genau was es braucht oder was ihm fehlt. Und irgendwoher aus der Nahrung versucht der Körper dann auch diese Nährstoffe zu holen, die benötigt werden. Genau dazu gebe ich dir in diesen Beiträgen Tipps und Alternativen, damit du dem Heißhunger Lebewohl sagen kannst.

 

 

Das erste Thema ist:

Heißhunger auf Käse?

 

In gewissen Mengen gegessen ist Käse ja durchaus in Ordnung. Gehörst du aber zu den Leuten die Käse kiloweise essen könnten? Hauptsächlich sind die Heißhunger-Gelüste ja dann auf wirklich fettreiche Hartkäse wie Gouda, Emmentaler, Bergkäse, Parmesan oder Weichkäse wie Camembert. Für die Figur ist das natürlich nicht das gelbe vom Ei auf Dauer, den diese Käsesorten bestehen zu fast einem Drittel aus Fett... Und ebenso die gesättigten Fettsäuren im Käse sollten nur in Massen gegessen werden.

 

Was dir fehlen könnte bei Käse-Heißhungerattacken?

 

Wenn du ständig Heißhunger auf Käse hast, könnten dir möglicherweise Omega-3-Fettsäuren oder Kalzium fehlen. Auch laut dem Ernährungsbericht 2012 sind genau Kalzium und Omega-3-Fettsäuren Mangelnährstoffe bei uns. Aus diesem Mangel heraus, versucht der Körper in vielen Fällen die Nährstoffe durch den Käse zu holen. Omega-3-Fettsäuren sind in unserer österreichischen Ernährungsweise schon grundsätzlich wenig zu finden Omega-3- Fettsäuren kommen am Häufigsten in Meeresfischen vor. Und da wir ja Kärnten nicht fluten dürfen um endlich ein Meer zu haben, wird es wohl auch zukünftig so bleiben. ;-) Aber gut, es gibt ja gute, heimische Alternativen.

 

Welche Alternativen gibt es nun um genügend Omega-3-Fette zu essen und Heißhunger auf Käse zu vermeiden?

 

- Kaltgepresste, pflanzliche Öle:

Leinöl, Walnussöl, Hanföl oder auch Rapsöl. Ein Teelöffel am Tag von einen dieser Öle kann dir schon die tägliche, benötigte Mengen an Omega-3-Fettsäuren liefern.

Salate damit marinieren, Gemüsepfannen nach dem Kochen noch mit etwas Wal- oder Leinöl beträufeln oder etwas Walnussöl ins Müsli oder Porridge?

Wichtig: Die kaltgepressten Öle bitte auf keinen Fall erhitzen, es gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren und es kann zur Bildung von den sogenannten "freien Radikalen" kommen die deinen Körper schaden können.

 

- Nüsse und Samen:

Natürlich enthalten auch Leinsamen, Walnüsse oder Hanfsamen Omega-3-Fettsäuren. Einfach einen Esslöffel Leinsamen über`s Müsli oder Walnüsse und Hanfsamen auf den Salat als Topping geben.

 

HEUMILCH-Produkte:

Die Uni BOKU Wien fand in einer Studie folgendes heraus: Kühe, die frisches Gras bzw. Heu bekamen, hatten die doppelte Menge an Omega-3-Fettsäuren in der Milch als die herkömmliche (Silo-)Milch. Zum Kaufen gibt es Heumilch-Produkte (Joghurt, Milch, Butter,..) bereits in vielen Supermärkten.

 

- Meeresfische:

Vor allem Kaltwasserfische mit hohem Fettanteil wie Lachs, Hering, Makrele, Sardinen,...

Omega-3-Fettsäuren befinden sich vorwiegend in Kaltwasserfischen. Warum? Diese Fische benötigen der Kälte wegen Omega-3-Fettsäuren, damit Ihre Zellmembran geschmeidig und elastisch bleiben in ihrem kalten Lebensraum. Diese Kaltwasser-Fische nehmen die Fettsäuren durch Mikroalgen oder auch Kleinstkrebsen (wie zB. Krill) auf. 

 

- Nahrungsergänzungen: Hier gibt es Kapseln zum Einnehmen.

 

Mein Senf dazu:

Empfehlen würde ich euch von diesen vier Alternativen die kaltgepressten Öle, Nüsse, Samen und die Heumilch-Produkte. Erstens sind diese regional erhältlich und zweitens sind die Meeresfische halt immer so eine Sache. Ich habe da ständig Massenzucht, Antibiotika, Überfischung und so weiter im Kopf. Wenn es mal Fisch sein darf, dann greife ich zumindest zur Bio-Variante von Lachs, Makrele & Co. Nahrungsergänzungen können meiner Ansicht natürlich auch noch eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn es mit der Ernährung gar nicht hinzubekommen ist.

 

 

Welche Alternativen gibt es nun um genügend Kalzium zu essen?

 

- Fettärmere Käsesorten: Mozzarella oder Hüttenkäse beispielsweise. Hüttenkäse mal abends löffeln zur Jause anstatt Bergkäse. Oder darf`s mal ein Rauner-Carpaccio mit Mozzarella sein?

- Nüsse & Samen: Sesam, Mandeln oder Mohn

- Mineralwasser: beim Mineralwasser darauf achten, dass dieses mindestens 200mg Kalzium PRO Liter hat (diese Angabe findest du auf dem Etikett der Flasche).

- Kräuter: Basilikum, Petersilie oder jetzt im Frühjahr aktuell: Kresse.

Du kannst sämtliche Gerichte damit verfeinern, egal ob getrocknete oder frische Petersilie in die Suppe, Kresse auf`s Topfen- oder Butterbrot, Basilikum auf die Spaghetti Bolognese.

-Dunkelgrünes Gemüse: Grünkohl oder Brokkoli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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