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Rezept Leinölerdäpfel

30.10.2017

Die Mühlviertler Leinölerdäpfel sind eine traditionelle, aber leider etwas in Vergessenheit geratene Speise. Leinölerdäpfel sind einfach zu zaubern und benötigen meiner Meinung nach nur wenig Kochkenntnisse. Als Status "Eierkoch" schafft man die Leinölerdäpfel ganz bestimmt. Leinölerdäpfel können als Beilage zu Fisch wie Forelle oder einem gebratenen Stück Lachs serviert werden. Das Gericht schmeckt nicht nur toll (wer liebt keine Kartoffeln? ), sondern es ist auch noch gesund. Den die Kartoffeln werden meiner Meinung nach, ganz zu unrecht als Dickmacher bezeichnet. Warum, das liest du in diesem Artikel. Das Leinöl selbst ist sowieso gesund, weiteres liest du am Ende des Textes.

 

Rezept für Leinölerdäpfel

(Menge reicht für ca. 2 Portionen als Beilage)

Kalorien pro Portion: 310 Kalorien. (Es hängt aber sehr stark davon ab, wie viel Leinöl man über die Kartoffeln gibt. Da Leinöl natürlich hochkalorisch ist trotz der gesunden Wirkung)

 

Zutaten:

4-5 mittelgroße Kartoffeln

150 ml Milch

2 EL Leinöl, kaltgepresst

Salz & Pfeffer

 

Zur Deko: Leinsamen, frisch geriebener Pfeffer und Schnittlauchröllchen

 

So geht`s:

Die Kartoffeln in einem Siebeinsatz kochen. Nach der Kochzeit die Kartoffeln schälen und in feine Blätter schneiden. In einem Topf etwas Milch aufkochen und die Kartoffelscheiben dazu geben. Salzen und pfeffern. Alles gut verrühren und kurz bei kleiner Stufe am Herd stehen lassen. Immer mal wieder umrühren. Auf einem Teller anrichten, mit einem 2 Esslöffel Leinöl beträufeln und wer mag mit Schnittlauch, Pfeffer und Leinsamen bestreuen. 

 

Im Internet findest du sicher viele Rezepte von Leinölerdäpfel die mit Schlagobers/Rahm oder Sauerrahm gekocht werden, ich finde aber Milch (3,5% Fett) ebenso gut und es tut dem Geschmack keinen Abbruch! Noch dazu, wo die Erdäpfel sowieso zusätzlich mit Leinöl angerichtet werden.

 

Gutes Gelingen und Moihzeit! :)

 

 

 

 

Guat z`wissen:

Kartoffeln: toller Lieferant von Magnesium, Kalium, Folsäure und Vitamin C. Ideal nicht nur für Sportler. Ebenso werden Kartoffeln gerne bei Magenschmerzen oder Sodbrennen bedingt durch zu viel Magensäure eingesetzt. Anscheinend können die darin enthaltene Stärke und die sekundären Pflanzenstoffe Linderung bringen.

Kaltgepresstes Leinöl: der Lein zählt zu den ältesten, bei uns heimischen, Ölpflanzen. Leinöl besitzt ein tolles Verhältnis der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Als ein heimischer Lieferant von Omega-3 darf das Leinöl gerne wieder mehr Platz finden in unserer Ernährung. Kaltgepresstes Leinöl darf auf keinen Fall erhitzt werden. Durch Erhitzung gehen gesunde Stoffe im Öl verloren oder es können durch die Erhitzung sogar "freie Radikale" entstehen, die dem Körper schaden. Also bitte kein Schnitzel im Leinöl braten. ;) Ebenso soll Leinöl innerhalb von ca. drei Monaten ab Abfüllung (im Kühlschrank aufbewahrt) aufgebraucht werden, da es durch den hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren schnell ranzig werden kann.

 

Kleiner Tipp zur Haltbarkeit von Leinöl: Einen Schuss Weizenkeimöl zum Leinöl geben, das Weizenkeimöl verlängert die Haltbarkeit von Leinöl etwas.

 

Quelle Ernährungsinfos & Inspiration Rezept:

GU Kompass - Essen als Medizin

Ingrid Pernkopfs Oberösterreichische Küche

 

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