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Frage #1: Brot is a Sau!?

06.12.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...in diesem Blog möchte ich immer wieder über Themen schreiben, die mir in den Coachings unterkommen. Zu finden ist die Sammlung dann unter dem Schlagwort "Coaching-Fragen". Der Grund, warum ich diese Fragen aufgreife und näher bearbeite ist, dass sich bestimmt noch mehr Menschen dasselbe fragen und daher würd ich mich freuen, wenn ich so etwas Licht ins Dunkel bringen kann.

 

Die erste Frage ist, wie die Überschrift verrät, ob "Brot a Sau is". Für alle die nicht österreichisch verstehen: Ist Brot schlecht?

 

Grundsätzlich sind ja die Einstellungen zu Brot mal so oder so. Soll man es nur morgens essen? Macht Brot am Abend dick? Und was ist den mit dem Weizen? Vertragen wir den nun oder nicht? Gerade in Österreich sind diese Fragen noch komplexer zu beantworten, da wir sehr, sehr viele Brotsorten mit den verschiedensten Getreidearten haben. 

 

Weizenmischbrot, Vollkornbrot, Mehrkornbrot, Leinsamenbrot, Brot aus Sauerteigführung oder doch eher mit Hefe?! Na Hallo, wer soll da den Überblick bewahren, aber auf alle Fälle können wir stolz sein auf unsere Brotvielfalt, um die uns sicher einige Länder beneiden. Selbst Heidi-Klum's Personal Trainer David Kirsch lobte die Vollkornbrot-Vielfalt bei uns.

 

Die Brotvielfalt liegt an der Getreide-, Mehl-, Zutaten- und der Backvielfalt die sich über Jahre regional und auch aus historischen Gründen entwickelten inklusive der Fantasie unserer Bäckermeister.

 

Einen kleinen Einblick, welcher Brot nun wie heißen darf findet ihr hier:

  • Weizenmischbrot: 50-89 % Weizenanteil

  • Roggenmischbrot: 50-89 % Roggenanteil

  • Roggenbrot: mindestens 90 % Roggenanteil

  • Vollkornbrot: mindestens 90 % Vollkornerzeugnisse; Säuremenge mindestens zu 2/3 aus Sauerteig

  • Mehrkornbrot: aus drei oder entsprechend mehr verschiedenen Getreidearten (davon mindestens eine Brotgetreideart), jede mindestens mit 5 %

  • Haferbrot (analog für Gerste, Hirse u. a. Getreide): mindestens 20 % der namengebenden Getreideart; gilt analog für Pseudo-Cerealien wie Amaranth oder Quinoa

  • Ausnahme: für Dinkel (= Weizenart) bzw. Triticale (= Kreuzung aus Weizen und Roggen) gilt die Brotgetreideregelung (siehe oben bei Weizen/Roggen)

  • Leinsamenbrot (analog für Nüsse, andere Ölsaaten etc.): mindestens 8 % der namengebenden Ölsamen

  • Sauerteigbrot: die gesamte zugesetzte Säuremenge stammt aus Sauerteig; bei Bauern-/Landbrot mit einem Roggenanteil von über 20 % stammt die Säuremenge mindestens zu 2/3 aus Sauerteig

Ganz grundsätzlich ist meine Meinung zum Brot, dass vor allem VOLLKORNbrot ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein kann. Wichtig ist natürlich vor allem, dass man es verträgt, hiermit meine ich, dass keine Glutenunverträglichkeit vorliegt und ebenso, dass man auf das eigene (Bauch-)gefühl horcht. Wie geht es mir nach dem Frühstück mit einem Stück Brot? Habe ich ein angenehmes, sattes Gefühl im Magen? Oder schnell danach vielleicht ein drücken im Bauch? Fühle ich mich lange satt? Oder habe ich bereits kurze Zeit nach dem Essen wieder Hunger oder sogar Blähungen?

 

Ebenso die "richtige" Auswahl des Brotes beim Bäcker des Vertrauens spielt eine große Rolle. Viele Brotsorten werden durch Malz eingefärbt und erscheinen so als "Vollkorn" durch die dunklere Farbe, sind aber meist nur teilweise aus dem vollen Korn oder so gut wie nur aus Auszugsmehl (=weißes Mehl). Falls das Brot gefärbt ist, findet man "Gerstenmalzextrakt" oder "Gerstenmalz" auf dem Etikett. Achtung auch beim Namen "Schwarzbrot" - die Farbe und/oder der Name alleine sagen nicht immer über den Vollkornanteil aus.

 

Ebenso ist es interessant wie oft Zucker im Brot zu finden ist. Bezeichnungen hierfür: Dextrose, Fruchtzucker aus zB Traubenkonzentrat, Apfelfaser oder Pflaumenmus, Glukose-Fructose-Sirup, Zuckerrübensirup,...

 

Was aber spricht nun genau für das volle Korn?

 

Beim weißen Mehl (zB. in Gebäck wie Semmeln, Baguettes, Mohnflesserln...) wird "nur" der Mehlkörper ohne sämtliche Keim und Samenschale des Korns verwendet und dieser Mehlkörper (siehe auch Bild) ist im Gegensatz zum vollen Korn bei weitem nicht so nährstoffreich. Des Weiteren sind im vollen Korn Ballaststoffe die die Verdauung ankurbeln und uns länger satt halten können. Ebenso sind im vollen Korn (vor allem im Keimling - siehe Bild) viele B-Vitamine, Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Selen und Zink.

 

 

 

Mein Fazit zu Brot: Ja, ABER bitte aus dem vollen Korn (egal ob Weizen, Dinkel, Roggen,...). Wenn, hat Brot einen schlechten Ruf wegen den Weißmehl-Anteil oder wenn generell nicht abwechslungsreich gegessen wird. Unbedingt auf das Etikett achten -  den beim Brotetikett gilt: weniger ist mehr. Oder aber auch beim Bäcker des Vertrauens nachfragen, hier ist man in guten Händen :)

 

Dieses Brot hat Zuckerzusätze wie Zuckerrübensirup, Glukose-Fructose-Sirup und Zucker selbst.

 

Weniger ist mehr - gutes Brot kommt mit wenigen Zutaten aus:

 

Weitere Infos rund um´s Brot unter: Forum Gesundheit

 

 

 

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